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Klärschlammverwertung in der LandwirtschaftDie aktuelle Abfallgesetzgebung stellt die Kreislaufwirtschaft in den Vordergrund. Das bedeutet konsequente Rückführung und Verwertung aller dafür geeigneten Stoffe mit dem Ziel, den Ressourcenverbrauch unserer Gesellschaft einzugrenzen und Stoffkreisläufe zu schließen. Diesem Anspruch muss sich auch die Landwirtschaft stellen. Ablauf der KlärschlammverwertungBeratung des LandwirtsIn einen ersten Beratungsgespräch erfasst der Berater die Betriebsstruktur, die Art der Bewirtschaftung, die Düngeeinheiten sowie die zur Klärschlammdüngung anstehenden Flächen. Anhand des Hofkatasters werden die erforderlichen Flächendaten wie Schlagbezeichnung, Schlaggröße, eventuelle Nähe von Schutzzonen etc. aufgenommen. BodenuntersuchungDer Berater veranlasst die Entnahme der Bodenproben und die nachfolgenden Analysen bei einem behördlich zugelassenem unabhängigen Untersuchungsinstitut. KlärschlammuntersuchungRegelmäßige Klärschlammuntersuchungen und die Unterschreitung der Grenzwerte gemäß AbfKlärV sind Voraussetzung für die landwirtschaftliche Verwertung von Klärschlamm. Die Kläranlage gibt die Untersuchung bei einem behördlich zugelassenem Institut in Auftrag und übermittelt uns die Analyseergebnisse. DüngeplanungDer Berater errechnet die erforderliche Düngemenge anhand der Nährstoffgehalte im Boden, der Ernterückstände der Vorfrucht, des Nährstoffbedarfs und des Ertragsniveaus der Folgefrucht. Hierbei wird der Einsatz von wirtschaftseigenen Düngern, Klärschlamm und Mineraldüngern optimal abgestimmt. Die für die bedarfsgerechte Düngung benötigte Klärschlammmenge wird festgelegt. Dokumentation nach AbfKlärV
- Flächenaufnahme mit Düngeplanung Ausbringung des KlärschlammsBei der Ausbringung von festem Klärschlamm stehen geringer Bodendruck, gleichmäßiges Streubild und hohe Flächenleistung im Vordergrund. Dieses wird gewährleistet durch modernste Streutechnik und die Erfahrung unserer Mitarbeiter. |